Jugendwallfahrt 2018

So 1. Jul 2018
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Dieses Jahr haben wir uns mit einer tollen Gruppe auf den Weg nach Trier gemacht. Wir hatten die Ehre, 4 „Erstpilger“ in unsere Gruppe aufzunehmen. Mit diesen haben wir unser Abenteuer nach einer Messe unter freiem Himmel gestartet.

Den Donnerstag bestritten wir mit vielen Etappen und auch leckerer Stärkung. Als wir in Rursee ankamen, konnte dem Spielplatz und der dort stehenden Schaukel kaum einer widerstehen. So hatten wir eine spaßige Pause. Auch der Rest des Tages verlief wie im Flug und ohne Probleme.

Am Freitag nahm das Drama seinen Lauf. Eigentlich sollte um fünf Wecken sein und um halb sechs Abfahrt zur ersten Etappe. Wir wurden geweckt und bekamen gesagt, dass wir noch eine Stunde schlafen könnten, da es sehr stark Regnet und auch ein Gewitter wäre. So schliefen wir noch eine Stunde. Aber nach der Stunde wieder das gleiche. „Schlaft ruhig noch etwas“, hieß es. So schliefen wir bis sieben Uhr, machten uns fertig und frühstückten unsere Lunch-Pakete in der Jugendherberge. Wir starteten unseren Tag dann endlich, jedoch immer noch bei starkem Regen. Der Regen hörte gar nicht mehr auf. Dies störte uns nicht und wir arbeiteten unsere Wegetappen bei Regem und lustigen Spielen ab. Als wir zu Mittag essen wollten, waren alle durch nass. Störte nicht, da wir viel Spaß dabei hatten durch Pfützen zu springen und Bäche zu laufen, die der Regen entstehen ließ. Nach dem Mittagessen fuhren wir zu unserem Pilgerstein, machten dort unsere Fotos und aßen den leckeren Kuchen, den uns die Mütter backten. Dann fuhren wir auch anschließend schon zur Jugendherberge, da der Regen einfach nicht aufhören wollte und wir nicht krank werden sollten. Wir haben den Abend dann gemeinsam beim Bowling ausklingen lassen.

Samstags war es dann zwar trocken, wir sahen jedoch das Ausmaß des ganzen Regens. Die Kyll erkundete sämtliche Wiesen und machte sich in der Landschaft breit. Auch die Höhe der Kyll hat sich sehr stark verändert. So kam es, dass wir eine Strecke, die wir zur Hälfte geschafft hatten, wieder zurücklegen

mussten, da wir dort nicht durch den reißenden Fluss gehen konnten, da dies noch nicht die sonst tiefste Stelle gewesen ist. Sonst verging der Samstag ohne weitere Probleme und mit vielen Liedern die wir gemeinsam als Gruppe sangen. Dann brach aber leider schon der letzte Tag an. Der Sonntag. Wir gingen die Mosel entlang und genossen die Landschaft. Anschließend hatten wir eine Messe in der Basilika. Wir gingen gemeinsam in die Stadt und nahmen dort in mehreren kleinen Gruppen unser Mittagessen in einem Restaurant unserer Wahl. Danach trafen wir uns alle in „unserer“ Eisdiele an der Porta Nigra um noch ein Eis zu essen. Danach gingen wir in die Autos und fuhren Richtung Heimat. Während der Fahrt schaffte es, außer der Fahrer, kaum einer, die Augen offen zu halten. Die meisten fanden ihren Weg ins Land der Träume. Am letzten Etappenziel in Gürzenich wurden wir von einigen uns bekannten Gesichtern erwartet, sodass wir das letzte Stück alle gemeinsam bestreiten konnten. So kamen wir mit unseren geschmückten Pilgerstäben und dem Kreuz gemeinsam in der Kirche an und nahmen Abschied voneinander. So ging auch in diesem Jahr eine weitere schöne Wallfahrt mit vielen Freundschaften und viel Spaß zu Ende.

Yvonne Poctejnsky
Jungpilgerin der SMB